Speicherstadtmuseum

Veröffentlicht von

Das Speicherstadtmuseum ist eines von etwa fünf Museen in dem Stadtviertel Speicherstadt in Hamburg. Das Thema der Ausstellung ist die ehemalige Speicherstadt im Hamburger Hafen, heute in der neuen HafenCity.

Preiswerte Eintrittskarten für das Speicherstadtmuseum über Getyourguide gibt es im Internet auf diesem Link.

Schild Speicherstadtmuseum

Die Speicherstadt war früher das größte Lager der Welt. In den vielen Häuser wurden Waren aus Übersee gelagert. Sie war Teil des Hamburger Freihafens. Später wurde der internationale Warenverkehr immer mehr auf Container umgestellt, die Lagerhäuser wurden immer weniger gebraucht. Im Jahr 2003 wurde die Speicherstadt vom Freihafen getrennt. Die alten Lagerhäuser wurden umgebaut, viele neue Gebäude errichtet. Die Speicherstadt wurde zur HafenCity, dem größten Neubaugebiet Europas.


Ein Thema im Speicherstadtmuseum sind die Waren, die dort früher gelagert wurden. Viele dreht sich um die wichtigsten Waren aus tropischen Ländern wie Kaffee, Kakao und Tee. Man sieht auch die alten Verpackungen der Waren wie Kisten, Säcke und so weiter. Vieles in der interessanten Ausstellung darf man berühren, was besonders Kindern gefällt. Ein weiterer Bereich dreht sich um die Arbeit in der ehemaligen Speicherstadt. Auch auf den Bau und die Geschichte der Speicherstadt wird thematisiert.

Unser Fazit: Uns hat das kleine Museum gut gefallen. Man bekommt einen guten Überblick über die ehemalige Speicherstadt.

Tickets und Eintrittspreise Speicherstadtmuseum im Jahr 2025

Erwachsene zahlen nur 5 Euro Eintritt. Kinder und Jugendliche zahlen 2,50 Euro, unter 6 Jahre ist der Eintritt in das Speicherstadtmuseum frei.

Eintrittskarten gibt es im Internet auf diesem Link.

Hafenrundfahrt Hamburg online buchen

Der beste Anbieter für Hafenrundfahrten in Hamburg ist nach unserer Meinung die Reederei Abicht. Gute Tour, sehr nette Mitarbeiter, viele Abfahrten, lustige und informative Sprecher und vieles mehr. Uns hat die Rundfahrt durch den Hafen mit der Firma Abicht sehr gut gefallen. Besser vorher online buchen:

     ——>>>>     Mehr Info und Buchung

Öffnungszeiten Speicherstadtmuseum Hamburg 2025

Das Museum ist jeden Tag in der Woche geöffnet. In der Regel sind die Öffnungszeiten 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag außer im Winter bis 18 Uhr. Der einzige Tag im Jahr an dem das Speicherstadtmuseum geschlossen hat, ist der 24.12. (Heiligabend).

Anfahrt Speicherstadtmuseum

Die Station der U-Bahn Baumwall (U3) ist wenige Minuten zu Fuß entfernt. Fast vor dem Museum halten die Busse der Linie 2 und 111 (Haltestelle Am Kaiserkai).

Hunde Speicherstadtmuseum: Unseres Wissens nicht erlaubt.

Ganz in der Nähe ist die berühmte Elbphilharmonie (siehe unser Artikel) und das Gewürzmuseum Hamburg (siehe unser Artikel).

Zudem findet Sie auf dieser Seite unseren Artikel über die HafenCity, in der sich das Museum befindet.

Preiswerte Eintrittskarten für das Speicherstadtmuseum gibt es im Internet auf diesem Link.

Speicherstadtmuseum Highlights

1. Original-Speicher von 1888

Das Museum befindet sich in einem echten, historischen Speichergebäude – Backstein, Holzböden, Eisenstreben – alles original. Schon das Gebäude ist eine Reise in die Vergangenheit. Hier kann man sich richtig vorstellen, wie früher der Duft von Kaffee und Gewürzen durch die Gänge zog.


2. Tee, Kaffee & Kolonialwaren

Das Herzstück des Museums: Alles dreht sich um die klassischen Lagergüter der Speicherstadt – Rohkaffee, Teeballen, Kakaosäcke, Gewürze. In den Vitrinen und auf den alten Arbeitsbänken siehst du, wie die Waren geprüft, verpackt und gelagert wurden.


3. Alte Werkzeuge zum Anfassen

Ob Greifhaken, Bohreisen oder große Waagen – viele Arbeitsgeräte darf man nicht nur anschauen, sondern auch anfassen. Wer wissen will, wie schwer so ein Kaffeesack wirklich war, kann’s hier ausprobieren. Muskelkater nicht ausgeschlossen.


4. Geschichten der Hafenarbeiter

Zwischen den Ausstellungsstücken tauchen immer wieder Geschichten auf: vom Ewerführer mit seinem Lastkahn, vom Kontoristen mit grünem Augenschirm oder vom Teeverkoster mit Goldzunge. Kleine Anekdoten machen die Vergangenheit lebendig.


5. Der Kaiser höchstpersönlich

Ein besonderes Ausstellungsstück ist das symbolische Mauerwerkzeug von Kaiser Wilhelm II., mit dem er 1888 den ersten Speicherstein gesetzt hat. Ein bisschen Glanz der großen Geschichte mitten zwischen Kaffeesäcken.


6. Die Baugeschichte der Speicherstadt

Wie entsteht eigentlich eine Stadt auf Holzpfählen? Hier erfährst du, wie Hamburg für die Speicherstadt einen ganzen Stadtteil planiert hat – inklusive Zwangsumsiedlungen, Pfahlgründungen und jeder Menge technischer Raffinesse.


7. Alte Fotos & Stadtpläne

Die Ausstellung zeigt auch viele historische Karten, Zeichnungen und Fotos – vom Bau der Speicherstadt bis zur Bombardierung im Zweiten Weltkrieg. Wer gern in alten Bildern stöbert, kommt hier voll auf seine Kosten.


8. Kinder willkommen

Für Familien gibt’s eigene Entdeckerrouten mit Rätseln und kleinen Aufgaben. Kinder können nach „Schatzdosen“ suchen, Kakaobohnen betasten oder einfach durch die knarzenden Holzflure flitzen – das macht auch ohne Display Spaß.


9. Sonderausstellungen

Je nach Saison gibt’s wechselnde Themen – etwa über Schmuggler, das Leben im Hafen oder die Entwicklung des Handels in der Globalisierung. Klein, aber liebevoll gestaltet und oft mit überraschenden Details.


10. Kaffee zum Abschluss

Zum Schluss wartet die kleine Museumsklappe mit Kaffee wie damals – kein Schnickschnack, aber herrlich duftend. Wer will, nimmt noch ein Päckchen mit nach Hause oder stöbert im Mini-Shop nach maritimen Andenken.

Kommentar hinterlassen